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Der alte Staat und die RevolutionAutor(en): Alexis de Tocqueville Sachgebiet(e): Klassischer Liberalismus |
19,80 €![]() |
Von der freiwilligen KnechtschaftHrsg.: Ulrich Klemm Autor(en): Etienne de la Boétie Sachgebiet(e): Klassischer Liberalismus |
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Mythos SchuleAutor(en): Ulrich Klemm Sachgebiet(e): Kritische Pädagogik |
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Candide oder Der OptimismusAutor(en): Voltaire Sachgebiet(e): Romane |
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Der Einzige und sein Eigentum Hrsg.: Bernd Kast Autor(en): Max Stirner Sachgebiet(e): Anarchismus |
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Neueste Autorenempfehlungen
Michael von Prollius
empfiehlt:
Wilhelm Röpke
von Hans Jörg HenneckeGlänzend geschriebene intellektuelle Biograpie
Wilhelm Röpke war ein Kämpfer für die Freiheit. Der in den 40er und 50er Jahren herausragende Nationalökonom und Sozialphilosoph hat mit seinen Mahnungen und Prognosen bis heute, 40 Jahre nach seinem Tod, nahezu überall Recht behalten. Vielfach in Vergessenheit geraten ist, das auf den glänzenden Publizisten die Gründungstugenden der Bundesrepublik Deutschland zurückgehen: Marktwirtschaft, Föderalismus und Westbindung. weiterlesen » |
Michael Miersch
empfiehlt:
Mao
von Jung Chang, Jon HallidayMao lesen
Die Mao-Biographie von Jung Chang und Jon Halliday wurde bereits überall rauf und runter besprochen und dabei meistens gelobt – zu recht, wie ich finde. Dennoch möchte ich sie hier im Tagebuch nochmals ausdrücklich empfehlen. Eigentlich mag ich keine Biographien von Massenmördern, weil sich in mir etwas sträubt, meine Zeit mit der Lebensbeschreibung solcher Gestalten zu vergeuden. weiterlesen » |
Michael Miersch
empfiehlt:
Der Weg zur Knechtschaft
von Friedrich August von HayekDiesem Buch verdanke ich viel
Ich habe sehr lange daran geglaubt, dass man politische und wirtschaftliche Freiheit trennen könnte – dass ein freiheitlicher Sozialismus möglich wäre. Hayeks Buch hat mir den Zusammenhang von ökonomischer Planung und der Einschränkung politischer Rechte schlüssig und überzeugend erklärt. Diesem Buch verdanke ich viel. |
Michael Miersch
empfiehlt:
Farm der Tiere
von George OrwellDas grundsätzliche Dilemma von Umsturz, Utopie und neuer Herrschaft
Die klassische Fabel über Verlauf und Folgen der russischen Oktoberrevolution - und gleichzeitig über das grundsätzliche Dilemma von Umsturz, Utopie und neuer Herrschaft. Auch wenn die meisten im Englischunterricht damit gequält wurden: Es lohnt sich das Buch nach der Schule nochmals zu lesen und wirken zu lassen. |
Michael Miersch
empfiehlt:
1984
von George OrwellSchlüsselwerk des Anti-Totalitarismus
Das Schlüsselwerk des Anti-Totalitarismus. Bis heute unübertroffen. Als die große Mehrheit der westlichen Intellektuellen noch Stalin anhimmelte, blieb Orwell Blick ungetrübt. Eigentlich ist 1984 kein Zukunftsroman, als der er oft dargestellt wird, sondern eine genaue Beschreibung des sowjetischen Systems mit einigen fiktionalen Details. Die düstere Stimmung von 1984 drang mir auch beim zweiten Lesen durch alle Nervenfasern. |
27.05.093 Bücher in einem: Die etwas andere Geschichte der Bundesrepublik
Es ist keine Übertreibung, wenn ich behaupte, daß "Die Pervertierung der Marktwirtschaft" eigentlich aus drei Büchern besteht. Es spricht für die Qualität des Autors Michael von Prollius, daß er es verstanden hat, alle drei Stränge zu einem nicht nur lesbaren, sondern spannenden Handlungsfaden zu verflechten: Liberale Theorien, wirtschaftliche Geschichte der Bundesrepublik und Beschreibung und Analyse der gegenwärtigen Wirtschaftskrise.
Nicht jeder Autor, der sich mit dem Thema "Marktwirtschaft" beschäftigt, ist auch ein guter Erzähler. Da mag die Sachkenntnis noch so sehr in die Tiefe gehen. Michael von Prollius ist ein Glücksfall für die liberale Publizistik. Er hat nicht nur wirtschaftshistorische, sondern auch wirtschaftstheoretische Sachkenntnis und er schreibt in einer Form, die nicht nur verständlich, sondern auch elegant und pointiert ist.
Bereits im ersten Teil der "Pervertierung der Marktwirtschaft" schultert Michael von Prollius die schwerste Aufgabe mit intellektueller Bravour. Er erklärt die Idee der "Spontanen Ordnung", ohne die es keinen Markt gäbe, innerhalb einer komplexen und arbeitsteiligen Umwelt. Was er beschreibt ist Preisbildung als Wissensbildung, die immer nur das Ergebnis menschlichen Handelns sein kann. In einem komplexen sozialen Umfeld bieten Preise Barometer für die Knappheit von Gütern. Werden die Preise gestört, gerät das gesamte Gefüge, in dem sich die wirtschaftlichen Akteure bewegen, aus den Fugen.
Nun mag diese Erkenntnis dem einen oder anderen Leser bereits bekannt vorkommen, aber darin erschöpft sich von Prollius' Erklärung der Marktwirtschaft nicht. Einen zusätzlichen Glanzpunkt verleiht er seiner Erklärung der Marktwirtschaft, indem er immer wieder die entsprechenden Ideen und ihre Vertreter in Relation setzt. Er zeigt, an welchen Stellen sich etwa die Vorstellungen von Alfred Müller-Armack, Alexander Rüstow und Walter Eucken von den Ideen der Österreichischen Schule unterscheiden, und an welchen Stellen sich Überschneidungen ergeben: einerseits der ORDO-Gedanke, der zur Verhinderung von Monopolen und Kartellen einen starken Staat verlangt, andererseits der laissez-faire Kapitalismus, in dem die "Österreicher" dem Staat lediglich den Schutz der Eigentumsrechte zugestanden.
weiterlesen »29.03.09Hans F. Sennholz
Es gibt unter den deutschsprachigen "Austrians" einige Autoren, die gerade in Deutschland nur sehr wenig an Popularität erlangt haben. Mitunter, da ihre Bücher in Deutschland eher selten erhältlich sind. Der vor zwei Jahren in den USA verstorbene Hans F. Sennholz ist einer jener großartigen Ökonomen, die es verdient haben, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. buchausgabe.de möchte Sie mit diesem kurzen Text dazu verführen, sich etwas näher mit den wichtigen Beiträgen von Hans Sennholz zur Österreichischen Schule zu beschäftigen.
Hans Friedrich Sennholz wurde am 3.2.1922 in Brambauer in Nordrhein-Westfalen geboren. Bereits mit 17 Jahren wurde er aufgrund seiner Begeisterung für die Fliegerei als Pilot in die Luftwaffe eingezogen und nahm als Jagdflieger am zweiten Weltkrieg teil.
Während eines Kriegseinsatzes über Nordafrika wurde sein Flugzeug abgeschossen und Hans Sennholz geriet in Kriegsgefangenschaft, die er unter anderem in Gefangenenlagern in den USA verbrachte. Durch die Unterstützung von Verwandten, die bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Amerika ausgewandert waren, konnte er sich als Kriegsgefangener an der Universität von Austin, Texas, für ein Studium einschreiben. Ein Jahr nach Kriegsende wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Hans Sennholz ging nach Deutschland zurück und schloß 1948 sein Studium zum Diplom-Volkswirt an der Universität Marburg ab. Anschliessend promovierte er an der Universität Köln. Seine Dissertation schrieb er über "Gewerkschaften und Räte nach dem Ersten Weltkrieg". Für kurze Zeit arbeitete er als Anwalt in Köln, um dann 1949 wieder in die USA zurückzukehren. Sein Interesse galt der Wall Street. Vorher wollte er jedoch einen amerikanischen Universitätsabschluß zu seinem Curriculum hinzufügen, um überhaupt Chancen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt zu haben. Sennholz begab sich auf die Suche nach einer Universität, die die besten Kurse im Bereich Finanz- und Geldwesen anbot. Im Januar und Februar 1950 stattete er unter anderem der New York University einen Besuch ab.
04.02.09Lernen ohne Schule: Das Freilerner-Buch
Es gibt in Deutschland kaum Hausschüler und wenn es sie gibt, dann werden sie strafrechtlich verfolgt. Trotzdem steigt das Interesse am Lernen zu Hause eine wachsende Anzahl von Eltern fragt sich, ob staatliche Zwangsbeschulung wirklich dem Wohl des Kindes dient.
Dabei entspricht staatliche Zwangsbeschulung, wie sie in Deutschland gehandhabt wird, insbesondere in den westlichen Industriegesellschaften, nicht der Norm, sondern stellt die Ausnahme dar. Staaten wie etwa Frankreich, Großbritannien, Australien oder etwas die USA ermöglichen es den Eltern ihre Kinder zu Hause zu erziehen.
Für viele Eltern in Deutschland ist die Vorstellung einer schulfreien Bildung zunächst vollkommenes Neuland. Die Verwurzelung der eigenen Kindheit und Jugend im staatlichen Schulwesen sitzt so tief, daß man sich Alternativen dazu kaum vorstellen kann.
Doch es gibt sie, diese Alternativen. Nicht hier in Deutschland, aber in anderen Ländern. Es gibt sie, die Beispiele, in denen Kinder nicht in kasernierte Lehranstalten zu Datenschluckern mutieren, sondern in freiem Lernen zu selbstverantwortlichen, wißbegierigen und aufmerksamen Freilernern werden.
Gerne wird dabei, insbesondere von Vertretern staatlicher Behörden, die Vorstellung geschürt, bei denjenigen, die freies Lernen praktizieren, handele es sich vor allem um religiöse Eiferer oder soziale Autisten.
Was ist wirklich dran am Lernen ohne Schulzwang?
Der Anahita-Verlag hat begrüßenswerterweise unter dem Titel "Das Freilerner-Buch" eine Sammlung von Erfahrungsberichten aus der Welt der "Unschooling"-Bewegung herausgebracht. Was das Buch so lesenswert macht ist die offensichtliche Freude der Autoren, wenn sie über das Heranwachsen ihrer Kinder in der natürlichen Umgebung ihres Elternhauses, und damit ihrer Nachbarschaft und Gemeinde schreiben.
Hier schreiben keine verschrobenen Charaktere oder religiösen Wirrköpfe, sondern vor allem Eltern, die ihre Kinder lieben. Daß die kurzweiligen Beiträge, bei denen es sich überwiegend um tatsächliche Erfahrungsberichte handelt, fast alle aus dem englischsprachigen Ausland stammen liegt in dem, bereits erwähnten, bedauernswerten Umstand begründet, daß in Deutschland die Eltern von Hauschülern kriminalisiert werden.
Die Kinder der "Unschooler" lernen wirklich für das Leben. Und sie lernen es durch das Leben. Mathematik, Lesen und Schreiben, der Umgang mit dem Computer, all das ist für Kinder und Heranwachsende als Teil der natürliche Neugierde erlernbar.
Das "Freilerner-Buch" ist ein empfehlenswerter Einstieg in die Thematik des "Lernens ohne Schule" und eignet sich für alle, die Interesse an der Thematik haben.
Das Buch kann aber noch mehr leisten. Es kann gerade auch jenen Eltern, die auf staatliche Schulen für Kinder nicht verzichten möchten, ihre Bedenken und Ängste vor einer Bildungsalternative nehmen, die vielleicht nicht unbedingt den eigenen Vorstellungen entspricht.























