| Resumee zur ersten Testausgabe und Ausblick auf die zweite. | 11.04.2008 |
| Erste Testausgabe ist erhältlich | 08.04.2008 |
| Projektstand kurz vor Jahresende | 22.12.2007 |
| der-markt.com: liberal ohne Attribut | 15.12.2007 |
| Autoren für Buchrezensionen gesucht | 14.12.2007 |
der-markt.com: liberal ohne Attribut
In den letzten Tagen ist, in unterschiedlichen Zusammenhängen, immer wieder die Frage aufgeworfen worden, ob der-markt.com denn als "links"-libertäres Blatt geplant ist.
Vielleicht liegt es an meiner fehlenden politischen Bildung oder auch daran, daß ich mich selbst in vorlibertärer Zeit niemals nennenswert für die eine oder andere politischen Richtung interessiert habe; in jedem Falle habe ich bereits bei der Frage ein Verständnisproblem.
Ich verstehe die Attribute "links" oder "rechts" im Zusammenhang mit den Adjektiven liberal oder libertär nicht.
Links und rechts sind politische Begriffe. Ich mache keine Politik. Sie interessiert mich auch nicht. Sie nervt nur!
Politik ist der Versuch, die eigenen Moralvorstellungen und den eigenen Lebensstil dem Rest der Menschheit auf mehr oder weniger aggressive Art nahezubringen.
der-markt.com vertritt keinen bestimmten Lebensstil. der-markt.com ist in keinem Falle als Kampfblatt für oder gegen irgendeine persönliche Weltsicht gedacht. Im Gegenteil: die Idee der-markt.com zu schaffen, ist aus der Überzeugung entstanden, daß eine liberale Zeitschrift fehlt, die nicht den persönlichen Lebensstil oder die privaten Ansichten Einzelner in Geschmacksfragen zum Inhalt des Liberalismus macht, sondern verschiedene Standpunkte als Teile eines freiheitlichen Zusammenlebens zu Wort kommen zu lassen.
der-markt.com wird sicherlich viele persönliche Ansichten, Geschmäcker, Lebensstile und was sonst noch zu den Facetten eines freien Lebens gehört, zum Inhalt des Blattes machen. Was wäre ein Magazin ohne persönliche Ansichten und Meinungen?
Es wird jedoch in keinem Falle so sein, daß diese Ansichten zu irgendetwas anderem gemacht werden als das was sie sind: nämlich persönliche Ansichten.
Eine Umdeutung persönlicher Ansichten zu liberalen oder libertären Standpunktes wird es in der-markt.com nicht geben.
Um es etwas plakativ auszudrücken: sog. "Sex Drugs and Rock'n'Roll" ist im Kontext von der-markt.com kein Gegensatz zu sog. "traditionellen oder Familienwerten". Es gibt zwischen beiden Lebensstilen, und den zillionen anderer Lebesnsstile, die durch das belebte Universum geistern, überhaupt keinen Gegensatz, so lange sie nicht politisch sind und so lange nicht von einer Seite der Versuch gemacht wird das Adjektiv liberal oder libertär für sich zu reklamieren.
Der Liberalismus ist sozusagen das Betriebssystem der Freiheit, auf dem die unterschiedlichsten Programme laufen können. Wenn diese Trennung mißachtet wird und eine Anwendung versucht, selbst Funktionen des Betriebssystems zu übernehmen, dann kann es das ganze System zum Absturz bringen.
Das nennt man dann Politik.
Vielleicht liegt es an meiner fehlenden politischen Bildung oder auch daran, daß ich mich selbst in vorlibertärer Zeit niemals nennenswert für die eine oder andere politischen Richtung interessiert habe; in jedem Falle habe ich bereits bei der Frage ein Verständnisproblem.
Ich verstehe die Attribute "links" oder "rechts" im Zusammenhang mit den Adjektiven liberal oder libertär nicht.
Links und rechts sind politische Begriffe. Ich mache keine Politik. Sie interessiert mich auch nicht. Sie nervt nur!
Politik ist der Versuch, die eigenen Moralvorstellungen und den eigenen Lebensstil dem Rest der Menschheit auf mehr oder weniger aggressive Art nahezubringen.
der-markt.com vertritt keinen bestimmten Lebensstil. der-markt.com ist in keinem Falle als Kampfblatt für oder gegen irgendeine persönliche Weltsicht gedacht. Im Gegenteil: die Idee der-markt.com zu schaffen, ist aus der Überzeugung entstanden, daß eine liberale Zeitschrift fehlt, die nicht den persönlichen Lebensstil oder die privaten Ansichten Einzelner in Geschmacksfragen zum Inhalt des Liberalismus macht, sondern verschiedene Standpunkte als Teile eines freiheitlichen Zusammenlebens zu Wort kommen zu lassen.
der-markt.com wird sicherlich viele persönliche Ansichten, Geschmäcker, Lebensstile und was sonst noch zu den Facetten eines freien Lebens gehört, zum Inhalt des Blattes machen. Was wäre ein Magazin ohne persönliche Ansichten und Meinungen?
Es wird jedoch in keinem Falle so sein, daß diese Ansichten zu irgendetwas anderem gemacht werden als das was sie sind: nämlich persönliche Ansichten.
Eine Umdeutung persönlicher Ansichten zu liberalen oder libertären Standpunktes wird es in der-markt.com nicht geben.
Um es etwas plakativ auszudrücken: sog. "Sex Drugs and Rock'n'Roll" ist im Kontext von der-markt.com kein Gegensatz zu sog. "traditionellen oder Familienwerten". Es gibt zwischen beiden Lebensstilen, und den zillionen anderer Lebesnsstile, die durch das belebte Universum geistern, überhaupt keinen Gegensatz, so lange sie nicht politisch sind und so lange nicht von einer Seite der Versuch gemacht wird das Adjektiv liberal oder libertär für sich zu reklamieren.
Der Liberalismus ist sozusagen das Betriebssystem der Freiheit, auf dem die unterschiedlichsten Programme laufen können. Wenn diese Trennung mißachtet wird und eine Anwendung versucht, selbst Funktionen des Betriebssystems zu übernehmen, dann kann es das ganze System zum Absturz bringen.
Das nennt man dann Politik.

